Alkohol und Drogen am Steuer sind die häufigsten MPU-Anlässe. Wir erklären, ab welchen Grenzen eine MPU droht – und welche Wege zurück zur Fahrerlaubnis führen.
MPU wegen Alkohol – ab wann?
Eine MPU wird typischerweise ab 1,6 Promille angeordnet. Schon ab 1,1 Promille oder bei wiederholten Verstößen bzw. Zusatzauffälligkeiten kann eine MPU verlangt werden. Die genaue Praxis unterscheidet sich je nach Bundesland und Einzelfall.
MPU wegen Drogen
Bei Drogen am Steuer – auch Cannabis – kann bereits ein einmaliger Vorfall zur Entziehung und zur Anordnung einer MPU führen. Verlangt wird in der Regel ein nachgewiesener, stabiler Drogenverzicht.
Was die MPU dann verlangt
- Glaubhafte Aufarbeitung des Konsumverhaltens
- Dokumentierte Verhaltensänderung
- Häufig ein Abstinenznachweis über 6 oder 12 Monate
Der Weg zurück zur Fahrerlaubnis
Nach einem Entzug führen zwei Wege zurück: die deutsche MPU – oder der reguläre Erwerb eines EU-Führerscheins, der die deutsche MPU vermeidet. Mehr unter MPU umgehen und Führerschein entzogen.
Ob Alkohol oder Drogen der Anlass war: Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg zurück für Sie der richtige ist.
Häufige Fragen
Ab wie viel Promille droht eine MPU?
In der Regel ab 1,6 Promille; bei Zusatzauffälligkeiten oder Wiederholung auch schon ab 1,1 Promille. Die Praxis variiert je nach Bundesland.
Muss ich nach Drogen am Steuer immer eine MPU machen?
Häufig ja – auch nach einem einmaligen Vorfall. Verlangt wird meist ein nachgewiesener, stabiler Verzicht.
Gibt es einen Weg ohne deutsche MPU?
Ja, über den regulären Erwerb eines EU-Führerscheins im Ausland bei Einhaltung der Voraussetzungen.
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